Festnahme nach Volksverhetzung und Amtsanmaßung


Nr. 1853
Gestern Abend nahmen Polizeibeamte einen Tatverdächtigen unter anderem nach einer Volksverhetzung und einer Amtsanmaßung in Neukölln vorläufig fest. Nach Angaben von Zeugen soll der 47-Jährige gegen 20 Uhr ein Lokal in der Okerstraße betreten, sich als Polizeibeamter vorgestellt und die Ausweise aller anwesenden Personen gefordert haben. Den Gästen und Mitarbeitern kam dies komisch vor und sie verweigerten die Herausgabe ihrer Ausweise. Daraufhin soll der vermeintliche Polizist den Hitlergruß gezeigt, dabei „Heil Hitler“ gesagt und dann volksverhetzende Äußerungen von sich gegeben haben. Anschließend kam es zwischen dem 47-Jährigen und zwei 24-Jährigen zu einem Gerangel. Dabei soll der 47-Jährige auch versucht haben, die beiden Männer mit der Faust zu schlagen. Die Männer drängten den Tatverdächtigen aus dem Lokal, hielten ihn fest und übergaben ihn dann alarmierten Polizisten. Nach Identitätsfeststellung wurde der 47-Jährige entlassen. Die Ermittlungen
übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.



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