Jugendliche fühlte sich durch Schreckschusswaffe bedroht


Nr. 0198
Jugendliche fühlte sich durch Schreckschusswaffe bedroht
Eine Schreckschusswaffe in einer Oberschule führte gestern
Vormittag in Kreuzberg zu einem Polizeieinsatz. Gegen 10 Uhr
teilte eine 15-Jährige dem Rektor mit, dass ein 16-jähriger
Schüler ihr eine Waffe gezeigt und geäußert habe, dass diese
geladen sei. Die alarmierten Polizeibeamten suchten den
Klassenraum des Jugendlichen auf. Sie entdeckten die
beschriebene Waffe, welche zugriffsbereit, teilweise verdeckt,
vor dem 16 Jährigen auf dessen Schreibtisch lag. Der junge
Mann wurde vorläufig festgenommen und die Waffe beschlagnahmt.
Wie sich herausstellte, handelte es sich hier um eine
ungeladene Schreckschusswaffe. Der Schulleiter erteilte dem
Jugendlichen ein dauerhaftes Hausverbot für die Oberschule.
Eine nachfolgende Wohnungsdurchsuchung an seiner Wohnanschrift
zum möglichen Auffinden der Munition verlief erfolglos.
Polizeibeamte übergaben den 16-Jährigen anschließend seiner
Mutter. Die Ermittlungen dauern an.



Quelle: Zur Originalmeldung

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