POL-AC: Polizeieinsatz am Hambacher Forst – Weitere Maßnahmen der Polizei

Aachen/ Hambach/ Morschenich (ots) – Im Verlauf des heutigen Nachmittags traf die Polizei im Hambacher Forst noch weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Abwehr und Verfolgung von Straftaten. So stellten die Beamten mehrere verdächtige und gefährliche Gegenstände fest, u.a. einen Autoreifen mit Nägeln, deren Spitzen durch das Gummi nach außen getrieben worden waren sowie mehrere mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllte Flaschen und Behältnisse. Alle Sachen wurden sichergestellt. Die im Wald gefundenen gefährlichen, sprengstoffähnlichen Gegenstände, stellten sich alle nach der Untersuchung durch einen Experten als Attrappen heraus. Weiterhin fand man auf dem Waldboden dem ersten Ansehen nach Weltkriegsmunition; ein Experte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begutachtete die Granate, beurteilte sie als nicht mehr gefährlich und entsorgte diese. Sechs Einsatzfahrzeuge der Polizei wurden während der Fahrt durch im Boden versteckte Metallkrampen und Krähenfüße beschädigt. Wie bereits berichtet, wurde eine Person von einer Holzkonstruktion (einem sogenannten Monopod) gelöst; da sie bei dieser Maßnahme erheblichen Widerstand leistete, wurde sie vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Eine weitere auf einem anderen Monopod stehende Person konnte ebenfalls nur mit erheblichem Aufwand hinuntergeholt werden, da auch sie Widerstand leistete. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei eingesetzte Beamte leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Mittlerweile konnten die Beamten alle Personen von den Holzkonstruktionen hinunterbringen. Eine Person leistete dabei Widerstand; hierdurch wurde sie selber verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Die auf den Waldwegen als Barrikaden und Hindernisse aufgebauten Holzkonstruktionen wurden von Mitarbeitern von RWE abgebaut und entsorgt; darunter von Unbekannten gegrabene Löcher wieder verfüllt.

Es wird nachberichtet. (pw)

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