POL-HH: 180129-4. Zwei vorläufige Festnahmen nach Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Hamburg-Rahlstedt

Hamburg (ots) – Tatzeit: 28.01.2018, 21:35 Uhr Tatort: Hamburg-Rahlstedt, Großlohering

Beamte des Polizeikommissariats 38 nahmen gestern Abend einen 22-jährigen Niederländer und einen 25-jährigen Monegassen vorläufig fest, die im Verdacht stehen, gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Ermittlungen.

Die Beamten wurden im Bereich Großlohe auf einen Mitsubishi Colt aufmerksam, aus welchem heraus scheinbar Kontakt zu einem Betäubungsmittelkonsumenten aufgenommen wurde.

Als das Fahrzeug zwecks Überprüfung der zwei Fahrzeuginsassen kurze Zeit später angehalten wurde, flüchtete der Beifahrer unvermittelt in Richtung Sieker Landstraße und konnte auch im Rahmen der eingeleiteten Sofortfahndung mit insgesamt sechs Funkstreifenwagen nicht mehr angetroffen werden. Der zuvor genannte mutmaßliche Konsument wurde ebenfalls nicht mehr angetroffen.

Der Fahrer, der 22-jährige Niederländer, wurde noch am Anhalteort vorläufig festgenommen. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Im Fahrzeug fanden die Beamten neben geringen Mengen Betäubungsmitteln und Verpackungsmaterial auch einen Baseballschläger und Einbruchswerkzeug. Die Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt.

Im Rahmen der Nahbereichsfahndung trafen die Beamten im Mehlandsredder auf eine Person, welche bei Erblicken der Beamten die Flucht ergriff und nach kurzer Verfolgung gestellt und ebenfalls vorläufig festgenommen wurde.

Bei diesem handelte es sich um den 25-jährigen Monegassen, welcher eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel mit sich führte und bei dem der Verdacht bestand, dass er sich illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhielt.

Nach den ersten Ermittlungen konnte die Identität des aus dem Fahrzeug geflüchteten festgestellt werden. Hierbei soll es sich um einen 25-jährigen Deutschen handeln. Die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort dauern an.

Der 22-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, weil keine Haftgründe vorlagen.

Der 25-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Der Mitsubishi wurde aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse sichergestellt.

Das Rauschgiftdezernat (LKA 68) führt die Ermittlungen fort.

Th.

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