POL-HH: 180907-5. Verhaftung nach mehrjähriger Betrugsserie

Hamburg (ots) – Tatzeit: 2009 bis 2018 Tatort: Hamburger Stadt- bzw. Bundesgebiet

Ermittler des Betrugsdezernats haben gestern einen 33-jährigen Mann verhaftet, der im Verdacht steht, in rund 450 Fällen Betrugsstraftaten begangen und dabei geschätzte 800.000 Euro erbeutet zu haben.

Im Rahmen der umfangreichen, seit mehreren Jahren akribisch geführten Ermittlungen haben die Beamten des Betrugsdezernats (LKA 55) insgesamt rund 450 Fälle aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengefasst, für die der Mann verantwortlich sein soll.

Der Tatverdächtige, ein 33-jähriger Deutscher, soll unter Verwendung falscher Personalien Kontakt zu Inserenten aufgenommen haben, die auf dem Portal einer Internet-Verkaufsplattform unter anderem hochwertige Armbanduhren, Smartphones und Schmuck zum Verkauf anboten. Dabei soll er Interesse suggeriert und den Inserenten anschließend gefälschte Überweisungsbelege zukommen lassen haben, um diese zu einem Versand der Ware zu veranlassen. An den angegebenen Lieferanschriften wohnte der Tatverdächtige allerdings nicht. Er soll Klingelschilder und Briefkastenbeschriftungen manipuliert oder die Paketsendungen direkt auf der Straße vom Paketzusteller übernommen haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hat der Tatverdächtige, der ohne festen Wohnsitz war, die erlangten Gegenstände zur Finanzierung seines Lebensunterhalts umgesetzt.

In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg ist es nun gelungen, für einen ersten Teilkomplex der Betrugsserie einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen zu erwirken.

Die Ermittler haben ihn gestern Mittag in einer Spielhalle in Hamburg-Stellingen lokalisieren und verhaften können.

Die Ermittlungen des Betrugsdezernats dauern an, insbesondere auch zur Zuordnung weiterer Betrugsstraftaten.

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