POL-HH: 200721-2. Tatverdächtiger nach mehreren Missbrauchsfällen in Untersuchungshaft

Hamburg (ots) – Tatzeiten: a) 11.06.2020, zwischen 13:00 Uhr und 19:30 Uhr, b) 14.06.2020, 21:30 Uhr; Tatorte: a) Hamburg-Groß Flottbek, mehrere Straßenzüge, b) Hamburg-Wilhelmsburg, Buddestraße

Im Juni sind mehrere Mädchen in Groß Flottbek und Wilhelmsburg von einem zunächst unbekannten Täter in verdächtiger Weise angesprochen und teils sexuell missbraucht worden. Ein Tatverdächtiger befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Zum Hintergrund wird zunächst auf die beiden gesonderten Pressemitteilungen vom 12.06.2020 und 15.06.2020 verwiesen (200612-2. und 200615-4.).

Die Spezialisten der Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42) gingen bereits frühzeitig davon aus, dass die Taten jeweils von demselben Täter begangen wurden.

Im Rahmen der mit Hochdruck geführten Ermittlungen kamen sie auf die Spur eines 41-jährigen Deutschen aus Buchholz in der Nordheide. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass dieser polizeibekannte Tatverdächtige für insgesamt zehn Fälle verantwortlich sein könnte, wobei die einzelnen Fälle von einer sexualisierten Ansprache bis hin zu sexuellen Handlungen reichen. Die abschließende rechtliche Prüfung dieser Fälle ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Ermittlungsrichter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen.

Bei der am Sonntagmorgen erfolgten Durchsuchung stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Bekleidungsgegenstände und Kommunikationstechnik. Sie nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und führten ihn später in Hamburg einem Haftrichter zu.

Am Montag erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein auf sexuellen Missbrauchs lautender Haftbefehl. Demnach gilt der Beschuldigte für fünf der Fälle bereits als dringend tatverdächtig.

Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

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