POL-HH: 200816-2. Schiffsunfall und Verdacht der Trunkenheit auf der Elbe

Hamburg (ots) – Tatzeit: 15.08.2020, 23:15 Uhr Tatort: Hamburg-Steinwerder, Norderelbe Höhe Dock 11

Beamte des Wasserschutzpolizeikommissariats 2 (WSPK 2) haben wegen eines Schiffunfalles und der Trunkenheit im Schiffsverkehr auf der Elbe die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Männer (19 /22) und eine Frau (20) mit einem Motorboot (15 PS) auf der Norderelbe im Hamburger Hafen unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache verkantete sich das etwa 3 Meter lange und 1,5 m breite Boot unter den Aufbauten des Docks 11 und geriet dadurch in Schräglage. Hierbei lief das Boot voll Wasser und begann zu sinken. Die drei Insassen fielen hierbei offenbar in die Elbe.

Die durch Zeugen alarmierten Polizeibeamten der Wasserschutzpolizei rückten umgehend sowohl mit einem Funkstreifenwagen, als auch mit dem Funkstreifenboot Elbe 23 an.

Zudem waren neben weiteren Polizeibeamten der Polizeikommissariate 11 und 14 auch die Werksfeuerwehr von Blohm und Voss, die Feuerwehr und die DLRG im Einsatz.

Nachdem die zwei Männer und die Frau aus dem Wasser gerettet worden waren, stellten die Beamten Alkoholgeruch bei den jungen Erwachsenen fest. Ein Atemalkoholtest beim 22-jährigen deutschen vermeintlichen Schiffsführer ergab einen Wert von 1,2 Promille. Sowohl bei dem 22-Jährigen, als auch bei den beiden Passagieren wurden Blutprobenentnahmen angeordnet.

Die drei unverletzt gebliebenen Bootsfahrer wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Im Zuge der Rettung erlitt ein 36-jähriger Mitarbeiter der Werksfeuerwehr von Blohm und Voss eine Oberarmfraktur.

Das vollgelaufene aber nicht gesunkene GFK-Sportboot konnte anschließend zum Revierponton des WSPK 2 geschleppt werden.

Die Ermittlungen dauern an.

Ri.

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