POL-HH: 200817-3. Mutmaßliche rassistische Beleidigung in Hamburg-Barmbek-Süd

Hamburg (ots) – Tatzeit: 16.08.2020, 06:26 Uhr Tatort: Hamburg-Barmbek-Süd, Hamburger Straße

Beamte des Polizeikommissariates 31 haben einen 39-jährigen Tatverdächtigen identifiziert, der einen 22-jährigen Somalier rassistisch beleidigt haben soll. Die Ermittlungen werden von der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes (LKA 7) geführt.

Die Besatzung eines Funkstreifenwagens bemerkte an der Kreuzung Barmbeker Markt/Weidestraße zwei Personen, die sich gegenseitig schubsten. Weitere Personen standen herum, griffen jedoch nicht ein. Die Beamten forderten weitere Funkstreifenwagen an und wollten die beiden Streitenden trennen, als der Somalier dem Deutschen mit der Faust in das Gesicht schlug. Der alkoholisierte Somalier musste zur Unterbindung weiterer Körperverletzungen in Gewahrsam genommen werden und wurde später am Polizeikommissariat 31 wieder entlassen.

Nach Angaben des 22-Jährigen habe er aus bislang nicht bekannten Gründen zuvor einen Streit mit dem 39-jährigen Deutschen gehabt. Dieser hätte ihn im weiteren Verlauf rassistisch beschimpft und ihm vor die Füße gespuckt.

Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, der 22-Jährige muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten.

Veh.

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